GFK-Fellowship

Das GFK-Fellowship sichert jedem Fellow erstklassige Forschungsbedingungen. Es ist auf bis zu fünf Jahre befristet und mit einem großzügigen Salär und entsprechender Personal- und Sachausstattung versehen. Fellows sind in der Regel von der Lehre weitgehend freigestellt und in der Doktorandenausbildung aktiv. Zum Ausgleich für das wegfallende Lehrdeputat in Fachbereichen erhalten diese entsprechende Mittel für die Vertretung. GFK-Fellowships können an externe exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben werden, um diese nach Mainz zu holen, aber auch an herausragende Forscherinnen und Forscher der JGU oder kooperierender Institute. Um eine langfristige Bindung an die JGU zu gewährleisten, geht mit der Vergabe eines externen GFK-Fellowship zumeist eine Berufung an die JGU auf Dauer einher, um die Nachhaltigkeit der damit verbundenen Schwerpunktsetzung zu sichern. Des Weiteren gibt es GFK-Fellowships, die für die Stärkung von Forschungskooperationen und den Aufbau von Arbeitsgruppen genutzt werden können. Die Fachbereiche und Institute der JGU können gerne eigene Ideen für die optimale Gestaltung von GFK-Fellowships in Ihren Forschungsbereichen einbringen und mit dem GFK-Direktor und dem GFK-Leitungsgremium diskutieren.

Für das Jahr 2017 wird erstmals eine neue Art von GFK-Fellowships ausgeschrieben, die sogenannte "Zielgerade". Dieses Fellowship soll den Abschluss eines großen Publikations- oder Forschungsprojekts ermöglichen. Dabei können am Ende des Projekts z.B. eine Publikation in einer hochrangigen internationalen Fachzeitschrift oder die Herausgabe eines großen enzyklopädischen Werks stehen oder auch ein künstlerisches Werk wie eine repräsentative Ausstellung oder eine Konzertreise. Durch ein GFK-Fellowship "Zielgerade" werden im Wesentlichen Mittel zur Verfügung gestellt, mit denen für zwei oder drei Semester eine Vertretung für die Lehre eingestellt werden kann.