Prof. Dr. Ursula Verhoeven-van Elsbergen

Ursula Verhoeven-van Elsbergen ist seit 1997 Professorin für Ägyptologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), wo größere Drittmittelprojekte unter ihrer Leitung initiiert wurden, unter anderem leitete sie neun Jahre lang Projekte im Mainzer Sonderforschungsbereich 295 "Kulturelle und sprachliche Kontakte". Die international renommierte Wissenschaftlerin ist Mitglied in zahlreichen Gremien wie der Zentraldirektion des Deutschen Archäologischen Instituts. Seit 2009 hat sie das dauerhafte Amt als Generalsekretärin des Internationalen Ägyptologen-Verbandes inne. 2011 wurde sie ordentliches Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz, 2012 Mitglied des Fachkollegiums 101 der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Ziel des GFK-Fellowships, das sie von 2010 bis 2015 innehat, ist es, Ursula Verhoeven-van Elsbergen weiterhin an Mainz zu binden und die Forschungskapazitäten auf dem Gebiet der Ägyptologie, und zwar sowohl innerfachlich als auch transdisziplinär, zu verbessern.

Ihre aktuellen Forschungsschwerpunkte liegen auf dem Gebiet der hieratischen Handschriften des alten Ägypten sowie auf der Feldforschung und Dokumentation der altägyptischen Nekropole von Assiut/Mittelägypten. Von März bis Oktober 2012 wurden Ergebnisse und Methoden dieses DFG-Langzeitprojekts im Rahmen einer großen Ägypten-Ausstellung im Historischen Museum Speyer präsentiert, an deren Gestaltung und Kataloghandbuch Ursula Verhoeven-van Elsbergen und weitere Mitarbeiter/innen des Instituts für Ägyptologie und Altorientalistik der JGU beteiligt waren.