Prof. Dr. Klaus Pietschmann

Klaus Pietschmann gilt als einer der führenden Köpfe in der deutschsprachigen Musikwissenschaft. Sein Forschungsspektrum reicht chronologisch vom Hochmittelalter bis ins 20. Jahrhundert und verknüpft methodisch musikwissenschaftliche Herangehensweisen mit disziplinübergreifenden kulturhistorischen Ansätzen. Zur Implementierung der Digital Humanities in die Musikwissenschaft hat er in den letzten 15 Jahren mit der Entwicklung innovativer Datenbanklösungen unter Einbeziehung von Quellendigitalisaten sowie einer der ersten Hybrideditionen in der Musikwissenschaft überhaupt wesentlich beigetragen. Mit seiner interdisziplinären Ausrichtung und Expertise im Bereich der Digital Humanities ist er an fächerübergreifenden Initiativen der JGU wie etwa dem Interdisziplinären Arbeitskreis Italien oder dem Mainzer Zentrum für Digitalität in den Geistes- und Kulturwissenschaften, mainzed, beteiligt. Als GFK-Fellow wird er sich insbesondere dem Wechselverhältnis von Musik und Sakralarchitektur in der Frühen Neuzeit sowie der Weiterentwicklung normdatenbasierter Quellen- und Repertoireerschließung im Kontext der Digital Musicology widmen.